Polanka, ein Jahr danach

Ein Jahr ist wie im Fluge vergangen und ich stand wieder vor dem Angebot nach Polanka zu fahren. Solch ein Angebot kann man kaum ablehnen, also sagte ich zu. Diese Lokalität besuche ich gerne, weil deren Schönheit wohl jeden "Jäger ohne Waffen" anspricht. Und das nicht nur wegen der Anwesenheit des Laubfrosches (Hyla arborea), dank deren diese Lokalität berühmt wurde, sondern auch wegen der breiten Skale von den Libellen, den Kleinlibellen und vor allem den Prachtlibellen.

Der Hauptgrund unseres Besuches war das Workshop MACRO Laubfrosch, bzw. die Vorbereitungen und die Formalitäten, die damit verbunden sind.

 

9K1I0114 Der Europäische Laubfrosch (Hyla arborea)

 

Nach der rasenden Nachtfahrt waren wir gegen Mitternacht bei Martin. Die Fahrt ist mir unendlich vorgekommen, obwohl Michal einen gewissen Geschwindigkeitsrekord erstarrte. Martin hat uns bestens versorgt und hiermit möchte ich ihm danken. Wie jeder Fotograf, konnte ich den Morgen nicht erwarten, bis die ersten warmen Strahlen ausgehen. Leider hat das Wetter nicht mit uns gespielt, es haben uns die Regenspende gedroht, zum Glück hat sich die Wettervorsage nicht erfüllt und wir konnten im Ruhe und Komfort unsere Lieblingslaubfrösche fotografieren. Es war zwar wolkig, aber in diesem Falle war es nicht zuungunsten.

 

9K1I0098 Der Europäische Laubfrosch (Hyla arborea)

 

Vor etwa einem Monat habe ich Michalsangebot genutzt, um die Fototechnik aus der USA zu kaufen. Umso mehr habe ich mich auf das Fotografieren gefreut, vor allem auf die Kenntnisnahme der neuen Technik direkt im Terrain. Diese Kombination CANON EOS 1D MK III + CANON EF 180 / f 3.5 L MACRO ist wirklich mörderisch und mit dieser Kombination die Aufnahmen zu machen, würde ich zur Kirsche auf der Torte vergleichen. Trotzt des ungünstigen Wetters gab es viel zum Fotografieren. Es gaben hier um eine Erkennung mehr Laubfrösche als im letzten Jahr.

 

9K1I0154 ..wie wenig reicht um glücklich zu sein - Michal und Martin

 

Mit dem Fotografieren am Polanka hat das Wochenende für uns nicht geendet. Geplant war auch die Lokalität mit dem Vorkommen des Bienenfressers. So haben wir uns nach dem wunderschön verbrachten Samstagsnachmittag mit Michal auf den Weg gemacht, zu dem Ort, wo sich viele der Bienenfresser befinden. Leider hat sich diesmal so ein Gewitter erhoben, dass es keinen Sinn hatte etwas zu unternehmen. Nach der Absprache sind wir zu dem Abschluss gekommen, dass wir die Stelle am nächsten Tag besuchen werden. Leider konnten wir am nächsten Tag wieder nicht fotografieren, weil das Terrain von dem vorgehenden Gewitter so verwässert war, dass die Fahrt mit dem Auto nicht in die Frage kam. Genauso das ganze Equipment zu Fuß viele Kilometer weit zu tragen unmöglich war. Auf der einen Seite war ich enttäuscht, weil ich meinen neuen Zuwachs CANON EF 300 / f 2.8 L IS ausprobieren wollte, aber ich glaube daran, dass ich die Möglichkeit bestimmt noch bekomme. Ob die Bienenfresser fotografieren zu können, oder an der nächsten Reise nach Runde teilzunehmen. Ich werde mit der Zeit bestimmt die Verwendung dieses ausgezeichneten Glases im Makro erwähnen.

 

9K1I0115 Die Gebänderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens)

 

 

9K1I0173 Martin Pustelní­k alias Pistolero, der seine Sigma verdamt niedrig trägt..

 

 

Sie zu einem nachstehenden Workshop einzuladen, der dieses Wochenende stattfindet, würde bestimmt keine Bedeutung haben, deshalb kann ich deren, die sich für Makrofotografie interessieren schon jetzt versprechen, dass ich das Geschehen an dem nächsten Wochenende nicht für mich behalte und werde versuchen so schnell wie möglich einen weiteren Artikel zu schreiben.